Nimm Dir Zeit, um in Dein Inneres zu lauschen und Dich mit Deiner eigenen Weisheit zu verbinden.

Was wirklich zählt

Wenn ein neues Jahr anbricht, ist das sicher eine gute Gelegenheit – aus diesem Datumswechsel heraus, diesem Sprung von einer Jahreszahl zur nächsten – sich zu überlegen, ob bei Dir selbst alles beim Alten bleiben soll. Es ist ein guter Anstoß und so ist es ja auch zu einem Brauch geworden. Dabei meine ich jedoch nicht die guten Vorsätze, die Dir jede Illustrierte vorschlägt (gesünder Essen, mehr Bewegung, weniger Stress etc.). Diese Dinge sind natürlich wirklich sehr zu begrüßen und wenn es Dir hilft, das neue Jahr als Anstoß zu nutzen, um für Dich etwas zu tun, was Dir guttut, dann nur los. 

Ich möchte allerdings eine Lanze dafür brechen, stets und an jedem Tag, sogar bei jeder Entscheidung in Dich zu lauschen, zu entscheiden, wie will ich sein, wie wünsche ich mir mein Leben? Versuche herauszufinden, was Dir guttut, was Dir dienlich ist, welchen Weg Du gehen solltest. Mit welchen Menschen magst Du Deine wertvolle Zeit verbringen? Wem magst Du lauschen? In was magst Du Dich vertiefen? Wo ist es an der Zeit, loszulassen?

Nur wie geht das? Hierzu gibt es nicht die eine Antwort. Zunächst einmal aber will ich Dir sagen: Du kannst das. Es ist alles in Dir. Und Du hast alles mit in dieses Leben bekommen, was Du dafür brauchst. 

Als erstes ist da Deine Intuition. Bist du gut darin, auf Dein Bauchgefühl zu hören?

Intuition offenbart sich meist durch subtile, innere Signale. Sie unterscheidet sich von Gedanken und Emotionen durch ihre stille, ganz zarte Natur. Damit Du die leisen Meldungen Deiner Intuition auch bemerken kannst, achte auf Deine Gefühle und körperlichen Empfindungen. Ganz wichtig für die Entwicklung einer starken Intuition ist es, zu lernen, alle Gefühle anzunehmen, auch solche, die Du als unangenehm empfindest. Wenn du das nächste Mal spürst, wie solche „negativen“ Emotionen aufsteigen, entscheide Dich, sie diesmal zu durchleben. Das ist eine Sache der Übung. Es ist ganz verbreitet, dass wir diese Gefühle eher vermeiden wollen und so haben wir im Laufe unseres Lebens vermutlich allerhand Strategien entwickelt, uns in solchen Momenten nicht fühlen zu müssen. Übermäßiges Essen, Alkohol oder Fernsehen, um nur einige Beispiele zu nennen, lenken Deine Aufmerksamkeit weg von dem Empfinden.

Es ist gar nicht lange her, da hatte ich selbst eine sehr eindrückliche Situation: Ich hatte eine Mail verfasst und war bereits im Begriff, sie an Dich (und die anderen Leser meine Impulse) zu versenden. Ich spürte eine innere Unruhe und nahm an, dass es daran liegen würde, dass mich dieses Versenden einer Mail an so viel Menschen noch nervös macht (es wäre erst meine zweite Nachricht gewesen). Ich las die Mail wieder und wieder. Ich war dabei fahrig und abgelenkt und immer wieder fiel mir etwas ein. Zwischendurch nahm ich mir auch etwas Schokolade, fast nebenbei. Dann fiel mir auf, dass ich erneut in den Kühlschrank schaute, um mir etwas zum Naschen zu suchen. Na ja, da hab ich auch meine Eitelkeiten, zu viel Naschen finde ich für mich nicht so toll, also griff ich stattdessen lieber zu einem Glas mit Ananasstücken im eigenen Saft. Ich aß es mit einem Mal leer und hatte plötzlich gemeine Magenkrämpfe. Ich musste mich kurz auf den Boden legen, um das auszuhalten. Und wie ich da so auf dem Boden lag, versuchte ich mich von außen zu betrachten. Und da fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass ich die ganze Zeit ein Bauchgefühl hatte, auf das ich nicht hören wollte. Ich lag da und musste über mich selbst lachen und mit einem Mal wusste ich, dass die Mail nicht raus soll. Ich beschloss, sie zu löschen und schlagartig ging es mir wieder gut.

Ich hatte deutliche Signale als Antwort auf meine inneren Zweifel und Fragen bekommen, habe sie allerdings ignoriert. Ich hatte sogar versucht, die Information zu unterdrücken, mich davon abzulenken. 

Seitdem übe ich mich darin, besonders auf jene Eingaben zu achten, die ich offenbar mit Essen wegzudrücken versuche, denn die waren mir oft noch „entwischt“. Ich halte einen Moment inne, setze mich hin, schließe meine Augen und spüre einfach das Gefühl, ohne es zu benennen oder zu beurteilen.

Indem Du lernst, alle Emotionen zuzulassen und zu spüren, wirst Du sensibler für intuitive Impulse. Und sie können Dir Hinweise, Ratgeber und innerer Kompass sein auf Deinem Weg. Schenke Deiner Intuition, Deiner inneren Weisheit, den Platz, den sie verdient. Niemand weiß so gut wie Du selbst, was für Dich passend ist. Und um da nicht versehentlich auf eingefahrene Muster, Glaubenssätze, Wunschdenken und Allgemeingültiges zu verfallen, ist es so überaus wichtig, dass Du Deiner eigenen Intuition nachspürst, sie trainierst und ihr vertraust.

Du siehst, dieses Vorhaben ist etwas, was man nicht mal eben ab Neujahr so machen kann. Es ist quasi eine Lebensaufgabe, eine Art, mit Dir, mit Deinen Schätzen und Deinem Leben so umzugehen, dass Du das Beste für Dich rausholst.

Und wenn 2024 das Jahr ist, in dem Du damit erstmals so richtig bewusst beginnst, dann hast Du ein Jahr voller Entdeckungen vor Dir, da bin ich sicher. Ich wünsche Dir, dass Deine Intuition Dein steter Wegbegleiter ist und Dir hilft, Deiner Spur zur Heilung zu folgen. 

Von Herzen alles Gute, Yasmin

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Nachdem ich in meinem letzten Impuls den Bogen von „so Esozeugs“ zur Quantenphysik geschlagen habe, um aufzuzeigen, wieso eine energetische Heilbehandlung, vor allem auch über die Ferne, überhaupt funktionieren kann, wird es nun wieder etwas persönlicher und es meldet sich eine Frau zu Wort, die eben genau dies tut. Gabriele Pehab ist Heilmedium und ihre Leidenschaft die Geistheilung.

Alles, was Du siehst und berührst, auch Du selbst, besteht aus reiner Energie. Das ist eine faszinierende Realität und die Grundlage meiner Arbeit und der Arbeit aller spiritueller Medien.

Beim letzten Mal habe ich Dir davon berichtet, dass ich mich auf meinem Genesungsweg von zwei wundervollen Heilerinnen unterstützen lasse.

Ich habe sie gebeten, mich für diesen Impuls mit einem Beitrag zu unterstützen, weil ich glaube, dass das auch für Dich sehr spannend ist.
Hier kommt der erste Bericht.